|
Der Deutschland-Weg  Der Deutschlandweg ist ca. 9 km lang. Er kann aber auch abgekürzt werden. Auf insgesamt 30 bergbau- historische
Objekte wird im Gelände hingewiesen. 11 Objekte werden auf Informationstafeln erklärt, die anderen sind mit einer Nummer versehen; hier gibt der Wanderführer Auskunft.
Der Deutschlandweg hat seinen Namen von dem 1871
gegründeten Bergwerk Deutschland, das schließlich alle Zechen im Raum Haßlinghausen in Besitz hatte. Von den ersten Berichten (um 1643) bis zur Stillegung der Zeche Deutschland 1925 wurde hier Bergbau auf Kohle und
Eisenerz betrieben. Die Euphorie der industriellen Revolution hat hier in der Gründung der Haßlinghauser Eisenhütte ein markantes Beispiel gegeben.
Der Weg führt im wesentlichen durch den Stadtteil Haßlinghausen, berührt aber auch die Ortsteile Hiddinghausen und Obersprockhövel. Er verknüpft die "Wittener Kohlenstraße", Feld-, Wald- und Wanderwege sowie
Nebenstraßen.
Dabei entdecken Sie Pingen (Einsturztrichter), Halden und Schächte, Schacht- und Hüttenanlagen sowie Bergmannskotten und das Haus "Kuxenwilm", eines Bergwerksbesitzers, sind zu sehen.
Einsame Waldtäler, Waldwege und schöne Blicke in das Pleßbachtal runden die Eindrücke ab.
hier ein
Lochstein
Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen und von AVU, Aktiengesellschaft für
Versorgungsunternehmen, Gevelsberg. Die Ausschilderung des Weges erfolgte unter Mithilfe des Heimat- und Geschichtsvereins Sprockhövel e. V., der auch an der Ausarbeitung des Gesamtkonzeptes Bergbauwanderwege in
Sprockhövel beteiligt ist. © 2. Auflage 1997 |