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Enttäuscht! 22.02.2002
Seit drei Jahren arbeiten wir, der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. und der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. am Industriepark. Wir haben erst einmal die einzelnen Objekte erbetteln müssen. Danach wurden sie mühsam herangeschafft. In vielen Arbeitsstunden wurde entölt, entrostet, repariert und danach gestrichen. Der Stolleneingang wurde entrümpelt und vom Schlamm gereinigt. Die Stadt errichtete die Aufstellungsflächen und die Fundamente. Außerdem wurde ein Weg vom Wendehammer zum Park abseits des Verkehrs errichtet. All das soll nun umsonst sein? Nun erreicht uns die Meldung, dass der
Kulturausschuss mit der Mehrheit von CDU und Grünen gegen die Stimmen der SPD uns die restlichen Gelder (ca. 4500 EUR ) für etwas Farbe und fünf Hinweistafeln verweigert. Jeder von Ihnen kann sich vorstellen, wie uns dieses
ambivalente Verhalten enttäuscht hat. Der Weg: Vom Bauern und Kohlengräber über den Bergmann zum Maschinenbauer hat Jahrhunderte lang die Menschen unseres Ortes geprägt und von diesen Fleiß und Beharrlichkeit verlangt. Diese Eigenschaften haben wir auch in unserem Verein und wollen das in diesem Park allen Sprockhövelern nahebringen! Klaus Leyhe |
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Gedanken zum Industrie- und Kulturpark Einige unserer Bürger diskutieren über diesen Park mit Argumenten Für und Wider, anderen ist er gleichgültig. Allen ist er zu teuer. Als die Bauern von Sprockhövel pflügten und rodeten, stießen sie auf Kohle. Aus dem mehr oder weniger zufälligen Graben und Benutzen der Kohle wurde im 15. und 16. Jahrhundert ein einträglicher und spezialisierter Beruf - ein
natürlich gewachsener Bergbau. Als im 18. und 19. Jahrhundert der Bedarf an Kohle zunahm entwickelten sich aus dem Kleinbergbau größere Zechen. Der Park soll diese Zeitspanne allen interessierten Bürgern nahebringen, Mit den Äckern und Wiesen, mit der Kulisse der alten Grube und den Erzeugnissen der hiesigen Industrie wird hier ein Stück Zeitgeschichte Sprockhövels sichtbar gemacht. Ich selbst wüßte keinen anderen Ort in Sprockhövel wo sich Ort und Zeitgeschehen so verdichten wie hier. Und deshalb sollten die Objekte hier stehen, um an den Weg vom Bauern zum Mechaniker zu erinnern. Klaus Leyhe Sprockhövel, den 20.Mai 2001
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Senklader beim Transport und Abladen vom Muldenkipper. |
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Nach dem geglückten Absetzen des Senkladers u.A.: |
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Der Dampfhammer wird mit dem Autokran |
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Vorsichtig wird der Koloß an die richtige Stelle |
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Jetzt müssen die Schlupfe |
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