Offene Heimatstube am 09.Juni 02
Wieder ehem. Zwangsarbeiter in der Heimatstube am 21. Juni 02
Stadtfest am 06. bis 08. Sept. 02 Vortrag zum gleichen Thema
Tag des offenen Denkmals am 08.Sept. 02
Ehemalige polnische Zwangsarbeiter in der Heimatstube am 09.Sept.02
Plattdeutscher Abend am 29.Nov.02
Volkskunst aus dem Erzgebirge an den Adventswochenenden 2002
Am 09.Juni 02 hatten wir wieder einen verkaufsoffenen Sonntag in Niedersprockhövel. So haben wir dann auch kurzfristig unsere “Gute Stube” bis zum späten Nachmittag aufgehalten.
Der Besuch war wieder erfreulich gut.
Es kamen nicht nur die Stammgäste, sondern auch interessierte Durchreisende!
Am 21.Juni 02 waren wieder 17 ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine zu Gast in der Heimatstube.
Die ehem.Zwangsarbeiter mit Betreuer vor der
Heimatstube; hinten links Ludger Haverkamp,
mitte rechts Raissa Prichodnaja mit Inge Haak;
es fehlt, Bürgermeister P.G. Flasdiek.
Die Veranstaltung wird von der
“Gesellschaft Bochum - Donezk e.V.” organisiert.
Siehe hierzu auch unseren Bericht von 2001.
Besonders erfreulich war, daß Frau Raissa Prichodnaja (76) nach 57 Jahren noch einmal Sprockhövel wiedersehen konnte.
1942 war sie in Donezk auf offener Straße verhaftet und nach Deutschland verschleppt
worden. Hier wurde sie zur Zwangsarbeit auf den Hof von Max Hegemann sen. in Schee verpflichtet. Die gute Behandlung durch die Familie Hegemann hat sie nie vergessen und sich bereits vor Jahren
schriftlich bedankt. Als kleine Wiedergutmachung wurde sie jetzt von der Familie eingeladen und konnte so mit der “Bochumer” Gruppe mitfliegen.
Zu den Bildern - oben links: Raissa mit Inge als persönl. Betreuerin;
- oben rechts: Raissa gibt eine Kostprobe ihrer Fähigkeiten als ausgebildete Opernsängerin
Ein Dankesbrief der Gesellschaft
Bochum-Donezk e.V. an Frau Kreutz, mit besonderem Dank an unsere Stadtführerin
Inge Haak und die Helfer in der Heimatstube.
Vom 06. bis 08. Sep.02 war wieder Stadtfest in Niedersprockhövel.
Die Heimatstube war von Freitag bis Sonntag zu den angekündigten Zeiten geöffnet. Es gab viel zu sehen und auch für Essen
und Trinken war gesorgt.
Auch die kleinen Gäste sind herzlich willkommen und tragen sich gerne ins Gästebuch ein.
Nach einem langen Lauf über die “Meile”, ruht man sich gerne in der gemütlichen Stube aus und kann in Ruhe etwas trinken.
Auch am Kuchenbuffett kann man es sich gut gehen lassen, denn es gibt reichlich leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten.
Während des Stadtfestes wurde am 08.Sep.02 auch der “Tag des offenen Denkmals” begangen.
Auch hier waren wir u.A. angagiert, so Ludger Haverkamp mit seinem kritischen Vortrag über den Denkmalschutz in Sprockhövel, Inge Haak als Stadtführerin im mittelalterlichen Kostüm und Uli Sdroyek als Turm- und Kirchenführer in der ev. Zwiebelturmkirche.
Vor der alten Schule mit Inge Haak und Ludger Haverkamp.
Ludger Haverkamp bei seinem Vortrag.
Stadtführerin
Inge Haak im mittelalterlichen Kostüm.
Auf zum Stadtrundgang ...
... vor der Zwiebelturmkirche.
Uli Sdrojek kann viel geschichtliches über die Kirche berichten und zeigen, wie hier das große Uhrwerk der Turmuhr.
Und als Höhepunkt, wenn man zum Schluß in der Turmspitze angekommen ist, kann man den Rundblick über Sprockhövel genießen ...
Am 09.Sept.02 erstmals ehemalige polnische Zwangsarbeiter zu Besuch in der Heimatstube.
Die Stadt Bochum hat nun auch Kontakt zu der “Vereinigung der im 3.Reich geschädigten Polen” in Warschau aufgenommen. So hat man erstmals auch ehem. Zwangsarbeiter aus diversen polnischen Gemeinden und Städten nach Bochum eingeladen. Es
wurden 11 Leute geladen, von denen aber leider krankheitsbedingt nur 8 an der Reise nach Deutschland teilnehmen konnten. Diese ehem. Zwangsarbeiter wurden damals im Raum Bochum z.B. beim Bochumer Verein, den Zechen Lothringen und Flora
sowie bei der Bogestra eingesetzt.
Nach heutigen Erkenntnissen soll das Programm mit Unterstützung der Stadt Bochum, der Stadtwerke, der Bogestra und der Sparkasse Bochum weitergeführt werden.
Wie auch schon bei den Besuchen der
Russen ist hier Stadtführerin Inge Haak wieder aktiv. So konnten dann die polnische Besucher von Ludger Haverkamp und Helfern aus dem Heimatverein und dem deutsch-polnischen Freundschaftskreis empfangen werden.
Das obligatorische Bild vor der Heimatstube.
Die ehem. Zwangsarbeiter mit Betreuern und Dolmetscherin.
Bei Kaffee und Kuchen begrüßt Ludger
unsere Gäste und informiert diese über die
Arbeit des Vereins. Es entwickelten sich
interessante Gespräche über Bergbau sowie Reisen und Sehenwürdigkeiten in Polen. Hier konnte besonders
unser Edgar seine guten polnischen Erfahrungen austauschen.
Auch der kurzweiligste Besuch ist mal zu Ende und man muß leider Abschied nehmen.
Auch hier wieder die überaus freundlichen Eintragungen ins Gästebuch.
...und so wie hier einen Blick von oben auf das Getümmel auf der Hauptstraße werfen.
(im unteren Bereich war allerdings weniger los)
Alle Johre wie'r - kömmt dä Veranstaltung, dä so ganz anners is as all dat, wat us süß so präsenteert wäd. To usem 15. Plattdütschen Obend mögget vie Ink hiättlich inloden.
Dä Obend finnet statt am Friedag, däm 29. November 2002 um 19°° Uhr in dä Aula där Hauptschoole Niedersprockhüöwwel.
Dat Programm wod no ollem Bruk tesammen gestallt. Lustiget un ok wat tom Nodenken, in
Versen, Prosa im Musik, sall wier Inke Hiätte erfrein. Met eenem Ständken well us dä
Chorgemeinschaft Sprockhövel in dürsen Obend instemmen.
User Obend is so tieggen 20:00 Uhr wier met eenem Greinkohliätten verbunnen.
Wä bie dä Fie'r dobie sein well ( dä Obend es merstendeels utverkofft), dä melde sick
fuottens un verbindlich an.
Chorgemeinschaft Sprockhövel unter Leitung v. Ulli Burkhardt
Die Akteure v.l. Hans-Gert Burggräfe,
Anita Stiepermann, Andreas Leveloh und
Hilde Sirrenberg ...
sowie die Musiker v.l. Uli Sdroyek, Hans-Gerd Burggräfe und
Eugen Ruthenbeck (auch Sologesang)
Viele Helfer bei der Grünkohl-Ausgabe in der Küche.
Auch vor der Küche warten die fleißigen Helfer.
Hans-Otto Leveloh beim Austragen der Teller mit dem leckeren Grünkohl.
Und nach dem Essen muß abgeräumt werden.
Tolle Stimmung im Saal, es darf mitgesungen werden ...
wie hier, einige der ältesten Gäste (90 Jahre) fröhlich singend und mit Mineralwasser anstoßend.
Einige Bilder von unserer Sonderausstellung “ Volkskunst aus dem Erzgebirge”.
Hier sind neben den typischen Symbolfiguren der Weihnachtszeit viele andere Kostbarkeiten, die uns von Mitgliedern leihweise
zur Verfügung gestellt wurden, zu sehen.
Die Ausstellung ist an den Adventswochenenden von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Werner Hagedorn bei der Erklärung der Sehenswürdigkeiten.
Schöne und auch alte und seltene Stücke in den Vitrinen.
“Use Broer Pitter”, ein Lied zum Mitsingen ...
rechts Barbara Burggräfe und Hans-Otto Leveloh.
Auch in den Vitrinen 1 - 3
.. oder hier nochmal etwas näher ...
Interessante Beispiele aus der Entstehung der Reifentiere - vom Reifen über das Rohprodukt zum fertigen Erzeugnis.
Und zum Abschluß kann man die ca. 50 Jahre alte Riesenpyramide aus dem Erzgebirge bewundern. Diese Pyramide ist ca. 2,5m hoch und kann nur von 4 kräftigen Männern transportiert werden.
Die Pyramide wurde uns leihweise von der
Familie Winkler - Gartmann aus Schwelm zur Verfügung gestellt. Sie konnte bereits bei der Krippenausstellung in der Zwiebelturmkirche besichtigt werden.
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