Am 09.Juni 02 Besucher am verkaufsoffenen Sonntaghatten wir wieder einen verkaufsoffenen Sonntag in Niedersprockhövel. So haben wir dann auch kurzfristig unsere “Gute Stube” bis zum späten Nachmittag aufgehalten.
Der Besuch war wieder erfreulich gut. Interessierte









Es kamen nicht nur die Stammgäste, sondern auch interessierte Durchreisende!

Am 21.Juni 02 waren wieder 17 ehemalige Zwangsarbeiter Ehem. Zwangsarbeiter und Betreuer ; Bild v. U. Sdroyek aus der Ukraine zu Gast in der Heimatstube.

Die ehem.Zwangsarbeiter mit Betreuer vor der Heimatstube; hinten links Ludger Haverkamp,
mitte rechts Raissa Prichodnaja mit Inge Haak;
es fehlt, Bürgermeister  P.G. Flasdiek.

Die Veranstaltung wird von der
“Gesellschaft Bochum - Donezk e.V.” organisiert.
Siehe hierzu auch unseren Bericht von 2001

Besonders erfreulich war, daß Frau Raissa Prichodnaja (76) Raissa  singt die nach 57 Jahren noch einmal Sprockhövel wiedersehen konnte.Raissa mit Inge ; Bild v. U. Sdroyek 1942 war sie in Donezk auf offener Straße verhaftet und nach Deutschland verschleppt worden. Hier wurde sie zur Zwangsarbeit auf den Hof von Max Hegemann sen. in Schee verpflichtet. Die gute Behandlung durch die Familie Hegemann hat sie nie vergessen und sich bereits vor Jahren schriftlich bedankt. Als kleine Wiedergutmachung wurde sie jetzt von der Familie eingeladen und konnte so mit der “Bochumer” Gruppe mitfliegen.
               Zu den Bildern - oben links: Raissa mit Inge als persönl. Betreuerin;
                         - oben rechts: Raissa gibt eine Kostprobe ihrer Fähigkeiten als ausgebildete Opernsängerin

Dankesbrief, bitte Doppelklick
 Ein Dankesbrief der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. an Frau Kreutz, mit besonderem Dank an unsere Stadtführerin
Inge Haak und die Helfer in der Heimatstube.

Vom 06. bis 08. Sep.02 war wieder Stadtfest in Niedersprockhövel.
Die Heimatstube war von Freitag bis Sonntag zu den angekündigten Zeiten geöffnet. Es gab viel zu sehen und auch für Essen und Trinken war gesorgt.

erste Gäste beim Eintrag ins Gästebuch

Auch die kleinen Gäste sind herzlich willkommen und tragen sich gerne ins Gästebuch ein.

gemütliche Runde

Nach einem langen Lauf über die “Meile”, ruht man sich gerne in der gemütlichen Stube aus und kann in Ruhe etwas trinken.

am Kuchenbuffet

Auch am Kuchenbuffett kann man es sich gut gehen lassen, denn es gibt reichlich leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten.

Während des Stadtfestes wurde am 08.Sep.02 auch der “Tag des offenen Denkmals” begangen.
Auch hier waren wir u.A. angagiert, so Ludger Haverkamp mit seinem kritischen Vortrag über den Denkmalschutz in Sprockhövel, Inge Haak als Stadtführerin im mittelalterlichen Kostüm und Uli Sdroyek als Turm- und Kirchenführer in der ev. Zwiebelturmkirche.

vor der alten Schule

Vor der alten Schule mit Inge Haak und Ludger Haverkamp.

Ludger Haverkamp

Ludger Haverkamp bei seinem Vortrag.

Inge Haak

Stadtführerin
Inge Haak im mittelalterlichen Kostüm.

auf zum Stadtrundgang

Auf zum Stadtrundgang ...

vor der Zwiebelturmkirche

... vor der Zwiebelturmkirche.

Uhrwerk der Kirchturmuhr

Uli Sdrojek kann viel geschichtliches  über die Kirche berichten und zeigen, wie hier das große Uhrwerk der Turmuhr.

welsche Haube in Großaufnahme

Und als Höhepunkt, wenn man zum Schluß in der Turmspitze angekommen ist, kann man den Rundblick über Sprockhövel genießen ...

Am 09.Sept.02 erstmals ehemalige polnische Zwangsarbeiter zu Besuch in der Heimatstube.

Die Stadt Bochum hat nun auch Kontakt zu der “Vereinigung der im 3.Reich geschädigten Polen” in Warschau aufgenommen. So hat man erstmals auch ehem. Zwangsarbeiter aus diversen polnischen Gemeinden und Städten nach Bochum eingeladen. Es wurden 11 Leute geladen, von denen aber leider krankheitsbedingt nur 8 an der Reise nach Deutschland teilnehmen konnten. Diese ehem. Zwangsarbeiter wurden damals im Raum Bochum z.B. beim Bochumer Verein, den Zechen Lothringen und Flora sowie bei der Bogestra eingesetzt.
Nach heutigen Erkenntnissen soll das Programm mit Unterstützung der Stadt Bochum, der Stadtwerke, der Bogestra und der Sparkasse Bochum weitergeführt werden.
Wie auch schon bei den Besuchen der Russen ist hier Stadtführerin Inge Haak wieder aktiv. So konnten dann die polnische Besucher von Ludger Haverkamp und Helfern aus dem Heimatverein und dem deutsch-polnischen Freundschaftskreis empfangen werden.

vor der Heimatstube

Das obligatorische Bild vor der Heimatstube.
Die ehem. Zwangsarbeiter mit Betreuern und Dolmetscherin.

bei Kaffee und Kuchen

Bei Kaffee und Kuchen begrüßt Ludger
unsere Gäste und informiert diese über die
Arbeit des Vereins. Es entwickelten sich
interessante Gespräche über Bergbau sowie Reisen und Sehenwürdigkeiten in Polen. Hier konnte besonders unser Edgar seine guten polnischen Erfahrungen austauschen.

Verabschiedung

Auch der kurzweiligste Besuch ist mal zu Ende und man muß leider Abschied nehmen.

Eintrag ins Gästebuch

Auch hier wieder die überaus freundlichen Eintragungen ins Gästebuch.

Blick von oben

...und so wie hier einen Blick von oben auf das Getümmel auf der Hauptstraße werfen.
(im unteren Bereich war allerdings weniger los)

Alle Johre wie'r - kömmt dä Veranstaltung, dä so ganz anners is as all dat, wat us süß so präsenteert wäd. To usem 15. Plattdütschen Obend mögget vie Ink hiättlich inloden.
Dä Obend finnet statt am Friedag, däm 29. November 2002 um 19°° Uhr in dä Aula där Hauptschoole Niedersprockhüöwwel.
Dat Programm wod no ollem Bruk tesammen gestallt. Lustiget un ok wat tom Nodenken, in
Versen, Prosa im Musik, sall wier Inke Hiätte erfrein. Met eenem Ständken well us dä
Chorgemeinschaft Sprockhövel in dürsen Obend instemmen.
User Obend is so tieggen 20:00 Uhr wier met eenem Greinkohliätten verbunnen.
Wä bie dä Fie'r dobie sein well ( dä Obend es merstendeels utverkofft), dä melde sick
fuottens un verbindlich an.

Chorgemeinschaft

Chorgemeinschaft Sprockhövel unter Leitung v. Ulli Burkhardt

Akteure

Die Akteure v.l. Hans-Gert Burggräfe,
Anita Stiepermann, Andreas Leveloh und
Hilde Sirrenberg ...

Akteure

 sowie die Musiker v.l. Uli Sdroyek, Hans-Gerd Burggräfe und
Eugen Ruthenbeck (auch Sologesang)

Helfer in der Küche

Viele Helfer bei der Grünkohl-Ausgabe in der Küche.

Helfer vor der Küche

Auch vor der Küche warten die fleißigen Helfer.

Helfer beim Austragen der Teller

Hans-Otto Leveloh beim Austragen der Teller mit dem leckeren Grünkohl.

beim Abräumen

Und nach dem Essen muß abgeräumt werden.

der Saal singt

Tolle Stimmung im Saal, es darf mitgesungen werden ...

mitsingen , auch mit 90

wie hier, einige der ältesten Gäste (90 Jahre) fröhlich singend und mit Mineralwasser anstoßend.

Einige Bilder von unserer Sonderausstellung “ Volkskunst aus dem Erzgebirge”.
Hier sind neben den typischen Symbolfiguren der Weihnachtszeit viele andere Kostbarkeiten, die uns von Mitgliedern leihweise zur Verfügung gestellt wurden, zu sehen.
Die Ausstellung ist an den Adventswochenenden von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Werner Hagedorn

Werner Hagedorn bei der Erklärung der Sehenswürdigkeiten.

Besucher

Schöne und auch alte und seltene Stücke in den Vitrinen.

Besucher

TOP

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zum Mitsingen

“Use Broer Pitter”, ein Lied zum Mitsingen ...
rechts Barbara Burggräfe und Hans-Otto Leveloh.

Vitrine 1 - 3

Auch in den Vitrinen 1 - 3

Vitrine 5

.. oder hier nochmal etwas näher ...

Reifentiere

Interessante Beispiele aus der Entstehung der Reifentiere - vom Reifen über das Rohprodukt zum fertigen Erzeugnis.

Riesenpyramide

Und zum Abschluß kann man die ca. 50 Jahre alte Riesenpyramide aus dem Erzgebirge bewundern. Diese Pyramide ist ca. 2,5m hoch und kann nur von 4 kräftigen Männern transportiert werden.

Die Pyramide wurde uns leihweise von der
Familie Winkler - Gartmann aus Schwelm zur Verfügung gestellt. Sie konnte bereits bei der Krippenausstellung in der Zwiebelturmkirche besichtigt werden.

diverse Veranstaltungen 02

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