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Dr. Heinrich Westebbe signiert sein Buch
Am 03. und am 10.Dez. signiert Dr. Heinrich Westebbe sein Buch in der Heimatstube. Der Andrang ist so gross, dass er auch noch am Freitag, den 15.Dez. zur Verfügung steht. Da
er sehr viele Sprockhöveler und Menschen aus der Umgebung als ehemalige Patienten kennt, schreibt er allen eine persönliche Widmung ins Buch.
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Das Neue Buch kommt an... Am 30. November, um 7:30 Uhr - noch in der Morgendämmerung - liefert ein Laster zwei tonnenschwere Paletten mit Büchern an der Heimatstube an.
Die aktiven Werner Kipper und Uli Sdroyek (oben), Gerhard Koch (auf der Leiter), Rainer Vogelbruch und Hans-Günter Bergmann beim Verladen auf den Dachboden. Eine erste Kundin kauft das Buch direkt auf der Strasse.
Friedbert Buchner und Ludger Haverkamp beim 2. Stapel im Ausstellungsraum.
Gerhard Koch als erster Kunde mit seinem Bücherstapel.
Ludger Haverkamp überreicht unserem “Layouter” Michael Schwandt ein Buch.
Freude über das insgesamt gut gelungene Buch, besonders bei Ulrich Sdroyek (mitte), der das Werk von Dr. Heinrich Westebbe in 3 Jahren zusammengefasst, überarbeitet und digitalisiert hat.
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49 Bauernhöfe und Kotten in Sprockhövel, das neue Buch des HGV ist ab 01.12.2007 verfügbar Geleitwort.pdf
Vorwort des Verfassers Dies soll kein Lesebuch sein im üblichen
Sinne von Literatur, die dem Menschen zur Entspannung und Erbauung angeboten wird. Es soll vielmehr beitragen, ihm in einer Zeit voller Hast und drängender Probleme vergangene geschichtliche Entwicklungen
seines heimatlichen Raumes in Erinnerung zu bringen. Wer durch die Begegnung mit der Geschichte den Wurzeln seiner Familie und damit letzthin seines eigenen Werdens nachforscht, wird für
das Wirken seiner Ahnen ein besseres Verständnis aufbringen. Sie haben in frühen Zeiten unter primitiven Lebensbedingungen beachtliche Leistungen vollbracht.
Seit November 1945 ist Sprockhövel meine zweite Heimat geworden. Durch berufliche und menschliche Kontakte mit zahlreichen Familien lernte ich die Gemeinde, die Bevölkerung und das
Umfeld gründlich kennen. Der in der Mulde zwischen den Höhenrücken lebende Menschenschlag entwickelte manche Eigenheiten. Er zählt bis heute zu den Westfalen, die ihren Dickschädel
hatten. Dafür war er bekannt und gleichsam liebenswert. Besonders hängt er an seiner Heimat. Es hieß von ihm: „Wer nicht drei Generationen auf dem Friedhof liegen hat, ist noch kein Sprockhöveler.“
Die Höfe und Kotten, die ich ringsum kennenlernte, befanden sich in unterschiedlicher baulicher Verfassung. Das Auffinden ihrer Namen im „Schatzbuch der Grafschaft Mark 1486“ ließ bald
den Gedanken aufkommen, ihre Geschichte und die ihrer Familien aufzunehmen und der Nachwelt zu erhalten. Nebenbei wollte ich auch das Erscheinungsbild der Hofanlagen fotografisch festhalten und mit einbringen.
Ich wünsche allen Mitbürgern, die in dem Geschriebenen familiäre Bezüge entdecken, sowie allen Neubürgern, die neue Erkenntnisse gewinnen sollten, viel Freude beim Lesen. Dr. Heinrich Westebbe |
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Ortstermin am 10.Nov.06 an der Brücke „Im Riepelsiepen" an der „Alte Haase“. Seit kurzem werden Überlegungen angestellt, die Brücke "Im Riepelsiepen" - an der „Alte Haase“
- zu retten, d. h. von einem kostengünstigeren Abbruch abzusehen und eine kostenträchtigere Sanierung durchzuführen.
Der Heimat- und Geschichtsverein fühlt sich in
seiner Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement angesprochen und unterstützt das Unternehmen zumindest ideell. Die Brücke ist ein aus heimischem Sandstein errichtetes technisches Bauwerk. Sie
überspannt in weitem und hohem Bogen den Einschnitt in einen Härtlingsrücken. Beim Bau der Eisenbahnstrecke Hattingen - Wichlinghausen im Jahre 1884 - für die heimische Wirtschaft von weittragender
Bedeutung - mussten die gewachsenen Interessen der Anlieger berücksichtigt werden. So verband die Brücke primär den Hof "Im Riepelsiepen" mit seinen nördlich der Bahnstrecke
liegenden Ländereien. Seine sekundäre Nutzung durch Berufstätige, z. B. Beschäftigte der Zeche "Alte Haase", und Wanderer ist ebenfalls vorauszusetzen.
Im Verlauf der Umwidmung der Bahntrasse zu einem Rad-/Wanderweg und in der Folge sind bereits zwei Brücken
abgetragen worden: die Brücke an der Hölterstraße (Straßenunterführung) und die Brücke an der Hombergstraße (Straßenüberführung). Verglichen mit allen anderen Brücken
auf dem Boden der Stadt Sprockhövel ist die Brücke "Im Riepelsiepen" die imposanteste und eleganteste. Auf die bescheidenen Verhältnisse unserer Stadt bezogen könnte man
sie unsere "Müngstener-Brücke" nennen. Nach dem Urteil eines Experten, der ein scharfes Auge für geologische Gegebenheiten hat, dient der Brückenbogen auch
der Sicherung des instabileren Südhanges der Einkerbung. Dieser statische Aspekt sollte neben der wirtschaftsgeschichtlichen und ästhetischen Bedeutung des
Bauwerkes den Entschluss zur Rettung der Brücke erleichtern.
Fazit: Die weit gespannte Brücke "Im Riepelsiepen" beansprucht Denkmalwürdigkeit und folglich
auch Denkmalschutz. Wir sind an dem Punkt, wo wir das Schicksal dieses Bauwerks wenden können. Einmal abgebrochen hieße: für immer verschwunden. Nachwachsende Generationen
werden uns dankbar sein, dass wir der Sanierung Vorrang vor dem Abriss gegeben haben. Die Verwaltung hat erste Gespräche mit potentiellen Sponsoren geführt. Sie stimmen
hoffnungsvoll. Trotzdem muss eine Finanzierungslücke noch geschlossen werden. Die Bürger Sprockhövels sind aufgerufen, ihr Scherflein zur Erhaltung der Brücke beizutragen.
Ludger Haverkamp
im Nov.2006 |
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Gründungsmitglieder des HGV von 1976
Die Gründungsmitglieder des
Vereins werden am 09.Juni 2006 nach 30jähriger Mitgliedschaft in die Heimatstube eingeladen. Elf Gründungsmitglieder sind gekommen: (v.l.)
Hubertus Mayer, Ludger Haverkamp (Gründungsmitgl. u.VS), Adolf Kampmann, Dieter Hering, Gerd Weituschat, Ellen Oellers, Erwin Lutterkort, Erich Schultze-Gebhardt, Günter Böhmer, Friedhelm Meyer, Gerhard Koch
(2.VS), Marlene Mayer. |
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 Tag der offenen Tür am 27.05.2006
Traditionsgemäß wird auch in diesem Jahr wieder
unser Sommerfest gefeiert. Der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Koch eröffnet um 11:00 Uhr die Veranstaltung und begrüßt die reichlich erschienenen Besucher .
Der Shanty-Chor Haßlinghausen bringt uns wie immer ein Ständchen.
Da das Wetter leider nicht mitspielt, haben wir Folien und Zelte aufgebaut, so daß man sich auch im Freien trockenen Fußes bewegen kann.
Manfred Winter - unser Schmied aus dem letzten Jahr - hat 2 Naßschleifsteine mit Hand- und Fußbetrieb sorgfältig restauriert und demonstriert an diesen sein Können als Messerschleifer.
Unsere jungen Besucher helfen ihm dabei und werden danach mit Süßigkeiten belohnt. 
Der Andrang am Schleifzelt ist so groß, daß Manfred noch einige Tage weiterschleifen muß, um alle Wünsche der Besucher zu erfüllen.
In der Ausstellungshalle werden die Besucher mittels Schautafeln, Beamer und Videoprojektoren über unsere Arbeiten und Projekte informiert.
Auch die Sprockhöveler Prominenz ist wieder dabei. So wie unser Bürgermeister Dr. Klaus Walterscheid und sein Vertreter Udo Andre Schäfer.
Ein Holzschuhtanz mit dem Messerschleifer.
Uli Pätzold-Jäger begeistert wie immer seine Zuschauer.
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Westfälischer Heimatbund, Mitgliederversammlung am 06.Mai 2006 im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des WHB konnte sich der HGV im Rahmen der Heimatvereine des Ennepe-Ruhr-Kreises
vorstellen und sich präsentieren.
Nach Eröffnung durch den Landesdirektor Wolfgang Schäfer und Grußworte von der Landtagspräsidentin Regina van Dinther, Landrat
Dr. Armin Brux und Kreisheimatpfleger Dr. Hans Höfinghoff und Abwicklung der Regularien gab es einen Vortrag zur “Industriekultur im westf. Ruhrgebiet” von Helmut Bönninghausen.  Danach stellte die Vorsitzende des Kreisheimatbundes EN, Ulrike Bruck die
entsprechenden Heimatvereine im EN-Kreis und ihre diversen Arbeiten vor. So wurde u.A. der HGV und der Bergbau Arbeitskreis Sprockhövel mehrfach im Zusammenhang mit seinen 5 Bergbau-
wanderwegen und seiner Heimatstube erwähnt.
Landrat Dr. Armin Bruck bei uns am Stand.
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Jahreshauptversammlung am 24.04.2006
Nach Abschluß der Regularien hält Herr Erich Schultze-Gebhardt einen Vortrag zu dem Thema: „Als Sprockhövel noch am Äquator lag. Die
Rippelmarken im Steinbruch Weuste / Hobeuken.”
Für größeres Bild bitte klicken.
Und hier noch 2 aktuelle Bilder vom Steinbruch.
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Wanderung über den Pleßbachweg am 23.04.2006
Bei der 1. offiziellen Wanderung über den Pleßbachweg - dem neuen 5. Wanderweg des HGV und des AK Sprockhövel - sind ca. 70 Wanderer am Start.
Das Wetter ist anfangs bedeckt / Hochnebel, aber trocken. Die informative Wanderung dauert ca. 4 Stunden.
Für größeres Bild bitte klicken!
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Kür niebben hochdütsch ok af un tau platt ! So lautet die Schlußzeile eines Gedichtes „Kür plattdütsch met mie“ des verdienstvollen Sprockhövelers Otto Vorberg (1906-1998).
Diesen Wunsch hatte der liebenswerte, humorvolle und bescheidene Heimatdichter, der uns vier Bücher und zahlreiche unveröffentlichte Texte in plattdeutsch hinterlassen hat, immer wieder
vorgebracht. Der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. hat seit seiner Gründung 1976 versucht, diesem Wunsch zu entsprechen und mit kleinen Anfängen unter der Parole „Plattdütsch
draff nich unnergoahn“ entsprechende Aktivitäten entwickelt. In diesem Appell ist vom „Untergehn“ die Rede und es ist wohl so, daß diese köstliche Sprache – die von
Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig –Holstein und Niedersachsen bis Westfalen noch bekannt und zum geringen Teil auch noch Umgangssprache ist- zumindest in unserem Raum in absehbarer
Zeit verschwinden wird, wenn hier nicht etwas unternommen wird. Seit 1999 hat der Europarat Plattdeutsch als Minderheitensprache (Plattdeutsch ist also kein Dialekt!) in seine Charta der
geschützten Regional- und Minderheitensprachen aufgenommen. Wenn auch in Sprockhövel oder in Hattingen Plattdeutsch im täglichen Umgang nur selten zu
hören ist, so wird diese Sprache doch noch von vielen (Erwachsenen) verstanden und das Angebot eines plattdeutschen Abends des HGV von Kennern dankbar angenommen. Der 18.
Plattdeutsche Abend im Nov. 2005 in Sprockhövel war wie immer mit über 200 Besuchern ausverkauft. Ihnen wurden in einem etwa dreistündigen Programm Lustiges und Nachdenkliches
in Versen, Prosa und Musik geboten und dankbar angenommen. Aus dem umfangreichen Vortragsmaterial folgt hier nun ein Beitrag von Otto Vorberg in Sprockhöveler Platt:
Dürer
(plattd. = teurer) Fritzken saat lurig op da Bank; do sag da Oma: "Büß du krank? Süß deist du nie so ruhig sitten,
Nu rut dornet: Wat deit die drücken?" - "Dösige Schole", sag da Fritz dodrop, "Vie hat 'nen Opsatz op, vie meit schriewen üöwer Dürer." -
"Dürer?" freig da Oma,"dürer?" - Alles wäd dürer: Brot, Fleesch un Wuoß, 'ne Pulle Beer för'n Duoß, Piäpper un Solt, Buotter un
Schmolt, un ok Striekspöne för't Für, d at alles es schon vürl te dür. - Van allen dürsen schönen Saken Kasse doch 'nen netten Opsatz maken." Fritzken folgen Omas Root un mock dän Opsatz fuottens proot.
As hä nu twee Dage drop ut da Schole kom , da Oma dän Jungen an da Siete nohm. "Nu?" freig sä, "met dam Opsatz alles glatt gegangen?" Do es dat Fritzken te stuottern angefangen:
"Alles falsch! --- - Alles Quatsch! Alles Klara - ra - datsch! Da Scholmester meinen dän Albrecht Dürer." "Wat", sag da Oma, "Aldi wäd ok dürer?
Nu es ät öwer endgültig Schluß! Jetz goffe noh Plus!"
Es bleibt im Moment der Wunsch offen, daß sich neben dieser jährlichen Veranstaltung* in der
Heimatstube in Sprockhövel ein Kreis bildet, der den Umgang mit dem Plattdeutschen pflegt und zur Erhaltung dieser Sprache beiträgt.
Ulrich Sdroyek * Plattdeutscher Abend 2005 |
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Professor Dr. Kurt Pfläging übergibt dem HGV kostbare Akten
Professor Dr. Kurt Pfläging, als Verfasser grundlegender Werke über den heimischen Bergbau bekannt, übereignet aus seinem
Besitz dem Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel bedeutende Dokumente, die er seinerzeit für seine wissenschaftlichen Forschungen ausgewertet hat. Darunter sind beispielsweise "Anschnitte von Alte Haase
aus der Zeit um 1780.
Diese Originaldokumente enthalten aufschlußreiche Angaben über Belegschaft, Förderung, Arbeitskosten, Absatz etc. Ein weiterer Schwerpunkt des Aktenpakets sind Kopien
von Schriftstücken aus der Feder des Freiherrn vom Stein und seiner Mitarbeiter, die Pfläging für sein Buch "Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr" nur im
geringen Umfang genutzt hat. Diese Texte gewähren Einblick in die Arbeitsweise der von Stein geleiteten Bergbehörde und geben Auskunft über den Umgang der hohen Beamten miteinander. Gerade
diese Materialien, d. h. vor allem Anweisungen und Briefe von Steins Händ, gehören zum bisher nicht veröffentlichten Bestand des Oberbergamtes. Sie harren noch der wissenschaftlichen Erschließung.
Dr. Pfläging sieht die bergbaugeschichtlich interessanten, z. T. wichtigen Akten beim Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel gut aufgehoben. Mit der Übergabe der Dokumente setzt er ein
Zeichen des Dankes für die langjährige harmonische Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Verein. |
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