über uns


Etwa Ende 1975/Anfang 1976 trat mein Kollege am Gymnasium Waldstraße Dr. Eversberg an mich mit der Feststellung heran, dass er als Kreisheimatpfleger im Ennepe-Ruhr-Kreis in allen Städten einen Heimatverein als Ansprechpartner vorfinde, nur nicht in Sprockhövel.

Für ihn sei Sprockhövel ein weißer Fleck.

Die vom 1. Januar 1970 an greifende kommunale Neuordnung hatte mitten im Kreis eine Stadt vorgesehen, die sich aus nach unterschiedlichen Richtungen schauenden Stadtteilen zusammensetzte – ein im Empfinden der Bevölkerung als Zangengeburt anzusehendes Kunstprodukt. Als „Zugereister“, der nur einige Monate Bürger der Gemeinde Niedersprockhövel, dann der neuen Stadt Sprockhövel war, habe ich mich schließlich unvoreingenommen der mir diskret von Dr. Eversberg anempfohlenen Gründung eines Heimatvereins auch in der Stadt Sprockhövel angenommen. Die Frage, wie ich an die Adressen von möglichen Interessenten für die Gründung eines Heimat- und Geschichtsvereins kommen könnte, löste sich auf einfache Weise. Der damalige Betreiber der Buchhandlung Steinbeck, Adolf Kampmann, hatte Abonnenten für eine von ihm geplanten Jahreskalender mit anspruchsvollen Motiven aus Sprockhövel gesucht. Die Liste der Interessierten stellte er mir zur Verfügung - ein nach den Vorstellungen des heutigen Datenschutzes fragwürdiges Verfahren. Damals nahm niemand daran Anstoß. In meiner Einladung zur informellen Veranstaltung, die am 28.05.1976 in der Gaststätte Nippus-Fox stattfand, habe ich bereits grob die Ziele des künftigen Vereins umschrieben.


  • • Vorrangig geht es um die Verlebendigung der Geschichte unserer engeren Heimat,
  • • darüber hinaus aber auch um die Sicherung historischer Zeugnisse, sowie kultur- und wirtschaftsgeschichtlich interessanter Objekte.
  • • um den Aufbau eines Stadtarchivs
  • • Denkmal- und Naturschutz.
  • • um die Pflege der Landschaft.

“Auf dem Treffen selbst haben Herr Dr. Eversberg und ich die Ziele konkretisiert: Sprockhövel ist durchaus kein geschichts- und kulturloser Raum. Der heimatgeschichtlichen Forschung hatte sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts besonders Fritz Lehmhaus angenommen. Seine Schriften und Aufsätze sind in unterschiedlicher Form, als Einzelveröffentlichungen und Zeitungsaufsätze, erschienen. Vor allem die Sprockhöveler Zeitung (später Sprockhöveler und Haßlinghauser Zeitung) nahm sich seiner Beiträge an. Diese zu sammeln und vielleicht zu veröffentlichen, ist eine vordringliche Aufgabe. Direkt und indirekt bezogen auf Sprockhövel sind einige Veröffentlichungen von Dr. Eversberg in der Reihe der Hattinger heimatkundlichen Schriften. Von besonderem Wert ist auch die Dissertation von Diethelm Düsterloh „Beiträge zur Kulturgeographie des Niederbergisch-Märkischen Hügellandes“ (1957). Daneben liegen einige maschinenschriftlich hergestellte Aufsätze vor. Insgesamt bilden all diese Arbeiten ein solides Fundament für die heimatkundliche Forschung, die weiter zu entwickeln die Aufgabe des künftigen Vereins sein wird. Wichtig ist auch das Sammeln von Dokumenten und Urkunden, die sich möglicherweise noch in Privatbesitz befinden. Wünschenswert scheint der Aufbau eines städtischen Archivs, in dem altere Schriftstücke registriert und der Forschung verfügbar gemacht werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Archiven der Kirchengemeinden empfiehlt sich schon deswegen, weil in früheren Jahrhunderten weitgehende Identität zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde bestand.

Öffnungszeiten

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  • unsere Geschichte


  • Nach der Feststellung von Dr. Eversberg ..Für mich ist Sprockhövel ein weisser Fleck... stand für Ludger Haverkamp fest, sich der Sache anzunehmen und etwas dagegen zu unternehmen. Das war der Startschuss zur Gründung des Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V.

  • Unsere Schwerpunkte


    • Aufbau eines Archivs

    • Heimatstube

    • Handbücherei

    • Denkmalschutz

    • Landschaftspflege

    • Sammlung Plattdeutscher Texte

    • Heimatkundliche Schriftenreihe

    • Registrierung der älteren Häuser

    • Erforschung der Flurnamen

The mate was a mighty sailin' man the Skipper brave and sure. Five passengers set sail that day for a three hour tour a three hour tour. Well we're movin' on up to the east side to a deluxe apartment in the sky.